Volksbegehren Nichtraucherschutz gewinnt - 65,6% im Landkreis
4. Juli 2010
Das von der SPD unterstützte Volksbegehren für einen besseren Nichtraucherschutz in Bayern hat sich mit 61% deutliche durchgesetzt.
Gut schnitt dabei auch der Landkreis Neu-Ulm ab. Hier entfallen mit 65,6% fast zwei Drittel der abgegebenen Stimmen auf das Volksbegehren.
Eine Ursache des überdurchschnittlich gute Ergebnisses im Landkreis Neu-Ulm sieht der SPD-Kreisvorsitzende Knuplesch im Engagement zahlreicher SPD-Mitglieder für das Volksbegehren. Hervorgehoben wird insbesondere der Einsatz der Pfaffenhofener SPD-Vorsitzenden Hildegard Feurich-Kähn, welche maßgeblich die Unterstützung für das Volksbegehren im Landkreis Neu-Ulm organisiert hat.
Schwarz-gelbe Pannenserie setzt sich fort
Nach der verpfuschten Bundespräsidentenwahl ist die deutliche Zustimmung für einen besseren Nichtraucherschutz die zweite herbe Niederlage für die bayerische schwarz-gelbe Regierung innerhalb weniger Tage. Diese hatte sich gemeinsam mit der Tabakindustrie klar gegen Volksbegehren ausgesprochen.
Klare Mehrheit in allen Städten und Gemeinden - bis auf Unterroth
Die hohe Unterstützung für das Volksbegehren ist dabei nicht etwa nur auf die großen Städte beschränkt, sondern zieht sich durch alle Städten und Gemeinden des Landkreises. Besonders positiv ragt Elchingen hervor: Über 72% der Stimmen unterstützen das Volksbegehren für einen besseren Nichtraucherschutz. Weitere sehr gute Ergebnisse wurden auch in Neu-Ulm (69%), Senden (66%) und Weißenhorn (66%) erzielt.
Schlusslicht ist Unterroth. Mit nur 44% für einen besseren Nichtraucherschutz ist Unterroth die einzige Gemeinde in welcher die Gegner des Volksbegehrens die Nase vorn haben.
